Canon EOS 500D
Im Mai kommt die neue Einsteigerkamera von Canon in den Handel, die EOS 500D. Schade, dass man sich nicht jedes halbe Jahr die neue kaufen kann. Neuestes Feature: Videoaufzeichnung in HD-Qualität.
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Hier gibts alles weitere nachzulesen…
Geotagging
Beim Geotagging werden die Koordinaten des Aufnahmestandpunktes in die Metadaten des Bildes gespeichert. So lassen sich die Bilder in einer Karte wie z.B. Google Earth darstellen. Einfach wäre es, wenn man einen GPS-Empfänger hat und den immer beim Fotografieren dabei hat. Aber das finde ich zu einfach.
Viel schöner finde ich es, sich die Standorte der Bilder aus Satellitenfotos rauszusuchen, so kann man den Ausflug oder Urlaub noch mal Revue passieren lassen.
Zum Thema habe ich 3 kostenlos erhältliche Programme getestet und möchte diese hier kurz vorstellen:
Microsoft Pro Photo Tools 2
Pro Photo Tools 2 ist ein kostenloses Programm von Microsoft zum Anzeigen und Bearbeiten von Meta- und Geodaten.
Pro:
- die “Bird’s Eye”-Ansicht von Microsoft Virtual Earth ist einfach genial
- Schreiben von EXIF- und IPTC-Daten für ein oder mehrere Bilder
Contra:
- Bilder die bearbeitet werden sollen, müssen einzeln oder ordnerweise ins Programm geladen werden
- Performance mit meinem T8300 DualCore-Prozessor lässt zu wünschen übrig
- laut Beschreibung kann das Programm mit RAW-Daten umgehen, leider nicht mit meinen von der EOS
Link zu Microsoft Pro Photo Tools
GeoSetter
GeoSetter für Windows ist Freewareprogramm von Friedemann Schmidt zum Speichern und Bearbeiten von Geo- und Metadaten.
Pro:
- Schreiben von EXIF- und IPTC-Daten für ein oder mehrere Bilder
- liest und schreibt auch Metadaten von RAW-Bildern
- direkte Einbindung von Google-Maps im Programm
- einfaches und schnelles Festlegen der Geodaten auch für mehrere Bilder gleichzeitig
- Export der Daten nach Google Earth
Contra:
- die Filterfunktion ist gut aufgebaut, allerdings bei sehr vielen Bildern viel zu langsam ( ca. 3 Minuten bei 3000 Bildern)
- keine Bildvorschau auf der Karte
Picasa mit Google Earth
Picasa 3 ist ein Bildverwaltungs- und Bildbearbeitungsprogramm von Google. In Verbindung mit Google Earth lassen sich auch damit Geodaten in Fotos einbinden. Es beinhaltet weitere Funktionen zum direkten Bestellen von Abzügen und zum Erstellen von Fotopräsentationen.
Pro:
- schnelle Such- / Filterfunktion
- einfache Bearbeitungsmöglichkeiten für die Bilder
- bearbeitet auch RAW-Bilder und kann diese in jpg umwandeln
- Darstellung der bereits bearbeiteten Bilder in Google Earth
- Möglichkeit die Bilder in Webalben hochzuladen
- schöner Bildbetrachter der die Windows-Fotogalerie ersetzt
Contra:
- kein direktes Bearbeiten der EXIF- / IPTC-Daten, “nur” die Vergabe von Tags ist möglich
- zum Festlegen der Geodaten wird ein extra Programm (Google Earth) geöffnet
- es kann immer nur ein Bild nach dem anderen getaggt werden / bzw. alle der ausgewählten Bilder werden mit dem gleichen Standpunkt versehen
Fazit:
Alles in allem ist keines der vorgestellten Programme perfekt. Zur allgemeinen Verwaltung und schnellen Bearbeitung werde ich wohl zukünftig Picasa verwenden. Zum Setzen der Geotags werde ich allerdings auf GeoSetter zurückgreifen.
Die hier von mir aufgeführten Punkte sind natürlich nur subjektive Eindrücke. Ich hoffe ich konnte aber ein paar Einblicke in die Programme geben und vielleicht ein wenig Interesse wecken, eure eigenen Bilder auch mal mit Geotags zu versehen.
Nachtaufnahmen
Meine Neue: Canon EOS 450D
Seit 20.12.2008 hab ich nun meine neue Kamera, die Canon EOS 450D. Sie ist das Nachfolgemodell von meiner alten EOS 400D, daher gibt es auch nicht sehr viele Veränderungen. Ein paar kleine Details wurden allerdings verändert und diese möchte ich hier vorstellen.
Aussehen
Von der Größe sind beide Kameras identisch. Auffällig ist allerdings das größere Display der Neuen und die, wahrscheinlich durch das größere Display bedingte, veränderte Anordnung der Tasten. Weiterhin ist der Blitzschuh der EOS 450D silbern, der Alte war schwarz. Auffällig ist noch der veränderte Tragegurt. Dieser hat bei der EOS 450D einen roten Rand (passend zu meinem neuen Fotorucksack
) Noch zu erwähnen wäre, dass die Neue ein wenig leichter ist als die Alte.
Objektiv
Die Neue hat von Haus aus (Kit) ein bildstabilisiertes Objektiv dabei. Das bringt Vorteile, wenn man auch Bilder bei schlechten Lichtbedingungen machen möchte, aber dabei nicht auf den Blitz zurückgreifen will, denn das bringt meist unnatürliche Farben mit sich.
LiveView
Die EOS 450D hat eine LiveView-Funktion. Das bedeutet, dass das Bild, das man durch den Sucher sieht, auf dem Display abgebildet wird, wie es bei den kompakten Digitalkameras üblich ist. Dazu wird der Spiegel hochgeklappt und der Sucher ist damit “ausgeblendet”. Leider ist dabei die “normale” Funktion des Autofokus deaktiviert. In den Individualfunktionen lässt sich der Modus der Fokussierung umstellen. Zum Einen gibt es den “LiveModus”. Hierbei wird die Fokussierung mittels “Kontrastdetektion” über den Sensor durchgeführt. Besser finde ich allerdings die zweite Möglichkeit über den Autofokus-Sensor. Dafür muss zwar der Spiegel bewegt werden, d.h. das Bilder verschwindet kurz, aber die Fokussierung geht meiner Meinung nach schneller. Bei beiden Methoden muss allerdings die Fokussierung manuell gestartet werden. D.h. man muss die *-Taste drücken um zu fokussieren, nicht wie sonst üblich den Auslöser halb durchzudrücken. Ich persönlich finde es eine gute Funktion, wenn man Aufnahmen mit Stativ macht. Ob es allerdings bei Aufnahmen “aus der Hand” sinnvoll ist, überlasse ich jedem selbst.
Serienaufnahmen
Für Serienaufnahmen wurden neue Möglichkeiten hinzugefügt. Neu ist die Funktion “Selbstauslöser Reihenaufnahme”. Hier hat man die Möglichkeit, Reihenaufnahmen per Selbstauslöser zu starten. Möglich sind 2 – 10 Aufnahmen mit einer Auslöseverzögerung von 10 Sekunden. Außerdem sind jetzt bis zu 3,5 Aufnahmen pro Sekunde möglich, bei der EOS 400D waren es “nur” drei.
Speichermedium
Toll für mich persönlich finde ich das neue Speichermedium. Bei der Alten musste ich immernoch die Kamera per USB-Kabel an den PC anschließen. Die EOS 450D dagegen verwendet SD(HC)-Karten, d.h. ich kann die Speicherkarte direkt in meinen Laptop stecken und habe so schnelleren Zugriff auf die Bilder.
Technische Details
Weitere Veränderungen, die man nicht so direkt bemerkt, welche aber wichtig sind, möchte ich natürlich nicht unterschlagen. Erwähnenswert finde ich die 12 statt 10 Megapixel und den schnellerer Prozessor. Diesen merkt man vor allem bei den Reihenaufnahmen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass das Zoomen der aufgenommenen Bilder schneller geht. Aber das liegt wohl eher an der schnellen Speicherkarte.
Das war meiner Meinung nach das Wichtigste. Falls mir noch etwas auffällt, werde ich es natürlich noch ergänzen. Über Kommentare würde ich mich natürlich freuen. Und hier noch ein paar Vergleichsbilder:
Wasser in Bewegung
Hier mal eine kleine Übung aus dem Studium, die ich gerne vorstellen möchte. Die Aufgabe war es, Wasser in Bewegung zu fotografieren. Einmal mit kurzer und einmal mit langer Verschlusszeit. Leider ist das Motiv nicht das Schönste, allerdings war auch das Wetter beim Fotografieren nicht der Hit. Es hatte gerade begonnen zu schneien und so hatte ich auch keine Lust, noch ewig weiter zu suchen.
Hier also das Ergebnis:
Nötig ist dazu nur ein Stativ und eine Kamera, bei der man die Verschlusszeit manuell einstellen kann. Bei schönem Licht und mehr Zeit für die Motivsuche, kann man so ganz tolle Bilder machen, mit dem “weichen Wasser” als Hingucker.
