Dominikanische Republik 2005 – Puerto Plata
Am 17.08.2005 haben wir uns am Abend auf den Weg in die Dominikanische Republik gemacht. Beginn der Reise war der Münchner Hauptbahnhof. Wir haben aufgrund des Preises als Abflugort Düsseldorf gewählt und mussten so mit dem Nachtzug nach Düsseldorf fahren. Wir hatten im Großraumwagen zwei Schlafsitze gebucht, aber an schlafen war nicht zu denken. Ich weiß nicht ob es die Aufregung oder der Ort war, jedenfalls konnte ich überhaupt nicht schlafen.
Am 18.08. sind wir dann pünktlich und ohne Schlaf am Düsseldorfer Flughafen angekommen. Hier mussten wir dann noch einige Zeit rumbringen, da der Flug bestimmt ne Stunde Verspätung hatte. Endlich in der Luft, aber an Schlaf war immer noch nicht zu denken. Gegen 14:30 Uhr (Ortszeit) haben wir dann in Puerto Plata den Bus zum Hotel bestiegen und waren dann ca. eine Stunde später im Hotellzimmer. Als ob die Luftfeuchtigkeit nicht schon hoch genug war, fing es gleich mal richtig an zu gewittern. Kurz darauf wieder Sonnenschein. Nach ca. 42 Stunden ohne Schlaf sind wir dann in unser “Doppelqueensize”-Bett gefallen.
Die Hotelanlage bestand aus 3 Riu-Hotels. Das besondere daran, man konnte die AllInclusive-Leistung in jedem der 3 Hotels in Anspruch nehmen. AllInclusive ist dort auch etwas ganz anderes als man es von Europa kennt. Rund um die Uhr konnte man essen und trinken. Und nicht nur Bier und Wein sondern auch alle Cocktails waren frei und die Minibar wurde alle 2 Tage aufgefüllt. Einfach ein Traum. Eine weitere AllInclusive-Leistung war das bediente Restaurant. Man musste sich nur in der Früh in eine Liste eintragen und konnte dann am Abend “a la carte” Essen gehen.
Unseren ersten und leider auch einzigen Ausflug haben wir am 23.08. ins OceanWorld gemacht. Da hatten wir schon ein paar Monate im Voraus ein Erlebnis gebucht: Schwimmen mit Delfinen. Mehr dazu, da so umfangreich, gibt es in einem extra Beitrag.
Die Zeit im Hotel war sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Regelmäßig gab es verschiedene Specials, wie BBQ mittags am Strand und diverse Abendveranstaltungen. Am Strand vor den Hotels konnten man wundervolle Strandspaziergänge machen und auch eine Disko war gleich in der Nähe. Eine besondere Einrichtung für uns war das Casino im Nachbarhotel. Hier haben wir einmal sogar am einarmigen Banditen richtig abgesahnt, nur leider waren wir zu blöd es zu merken und haben dann alles wieder verzockt.
Die 3 Wochen in der DomRep waren dann leider auch wieder ziemlich schnell vorbei und wir mussten am 07.09. die lange Heimreise antreten. Am Ende einer solchen Reise ärgert man sich dann doch, dass man nicht die paar Euro mehr gezahlt hat, um von München aus zu fliegen. Aber daraus wird man auch wieder schlauer. Dieser Urlaub wird uns jedenfalls für immer in Erinnerung bleiben.
Alle Bilder gibt es hier.
Umbau Tachobeleuchtung
Da mir die Standardbeleuchtung meines Tachos nicht mehr so recht gefallen hat, dacht ich mir, mach doch mal was neues. Und was eignet sich da am besten? Natürlich blau. Denn das macht ja bekanntlich “glücklich”. Da das zugleich auch meine Lieblingsfarbe ist, war die Entscheidung somit auch schon getroffen. Ich also “3…2…1…” durchstöbert, und bin dort auch fündig geworden. Superblaue LEDs mit 7000mcd pro Stück. Alles schon fertig in die passenden Fassungen gelötet und spezial modifiziert für eine höhere Ausleuchtung.
Nach ein paar Tagen konnt es dann auch gleich losgehen:
Wichtig: Als erstes sollte man das Massekabel der Batterie abklemmen, da die Rückseite der Tachoeinheit mit einer Leiterfolie überzogen ist, und die bei Berührung mit Spannungsführenden Teilen leicht verschmoren könnte, und das will ja keiner!!!
Abschrauben der Lenksäulenverkleidung:
Als erstes werden 3 Schrauben von unten gelöst. Dann noch die 2 Schrauben rechts und links hinter dem Lenkrad. Dafür muss dieses jeweils um 90 Grad in die entsprechende Richtung gedreht werden. Wenn alle Schrauben draußen sind, kann man den oberen Teil der Abdeckung entfernen.
Entfernen des Lichtschalters:
Der Lichtschalter ist einfach nur gesteckt. Da man keinen richtigen Punkt hat wo man zupacken könnte, muss man ihn mit einem kleinen Schraubendreher vorsichtig raushebeln.
Entfernen der Lüftungsdüsen:
Als nächstes müssen 3 Lüftungsdüsen (die linke und die beiden in der Mitte) rausgehebelt werden. Das ist etwas komplizierter, da diese jeweils rechts und links 2 mal eingerastet sind. Ich hab das mit ner Zange und nem kleinen Schraubendreher gemacht. Mit dem Schraubendreher die Düse vom Rand wegdrücken und gleichzeitig mit der Zange zupacken und ziehen. Nicht ganz einfach, aber es geht. Nur immer schön vorsichtig, denn man will ja nix verkratzen.
Lüftungsgehäuse entfernen:
Die beiden Schrauben (siehe rechtes Bild) entfernen. So und jetzt wirds richtig kompliziert, denn das Gehäuse ist mit noch einer Schraube (linke Schraube, unteres Bild) fest gemacht, und die ist ganz schwer zu erreichen. Fragt lieber nicht wie ich das gemacht habe. In der rechten Hand den Schraubendreher, mit der linken versucht die Schraube zu halten und im Mund ne Taschenlampe. Man muss gut auf die Schraube aufpassen, nicht das die irgendwo hinter die Verkleidung fällt.
Der Stecker vom Lichtschalter wird einfach nach unten rausgeschoben. Glaub da ist noch ne Verrieglung dran.
Das wars aber leider noch nicht ganz, das mittlere Lüftungsgehäuse muss nämlich auch raus. Also, die beiden Schrauben im Lüftungsschacht weg und dann noch die dritte in der mitte (rechte Schraube, linkes Bild), selbes Spiel wie eben.
Entfernen der Lenkstockschalter:
Das heißt, Blinker- und Wischerhebel müssen raus. Dazu jeweils unten und oben die Verrieglung drücken und abziehen. Dann noch den Stecker abziehen. Dieser ist auch an zwei Stellen eingerastet.
Herausnehmen der Tachoeinheit:
Die Tachoeinheit wird von 2 Schrauben, eine rechts und eine links, festgehalten. Beide Schrauben lösen und den Tacho etwas nach vorn ziehen. Nun muss noch der Stecker vom Infodisplay (TID/MID) ab. Dazu die Verrieglung (schwarz) vom Stecker (gelb) mit einem Schraubenzieher weg hebeln. Dann den Stecker abziehen.
Nun ist es soweit, die Tachoeinheit kann jetzt nach rechts herausgenommen werden.
Austausch der Glühlampen:
Nun werden die Glühlampen durch die blauen LEDs ersetzt. Das ist das leichteste der ganzen Sache. Einfach Glühlampen raus, LEDs rein. Fertig? Schön wärs. Da die LEDs nur bei richtiger Polung funktionieren, muss man den Tacho testweise einbauen, da die Wahrscheinlichkeit, auf Anhieb alle richtig eingesetz zu haben bei 1 zu 36 liegt. Bei mir leuchteten gerade mal 2 der 5 LEDs.
Also, Tacho halb einsetzen, Stecker für TID/MID einstecken, Tacho einsetzen und mit den beiden Schrauben rechts und links festschrauben. Nun noch den Lichtschalter in den Stecker einsetzen und die Batterie anklemmen. Jetzt sollte man sich merken, welche der LEDs nicht leuchten, diese müssen dann um 180 Grad gedreht werden.
Nicht vergessen, die Batterie wieder abzuklemmen.
Nach dem drehen der LEDs hab ichs dann nochmal testweise provisorisch eingebaut, denn es könnt ja auch sein, dass eine LED kaputt ist. Hat aber alles funktioniert.
Einbau:
Nun wird alles wieder in umgekehrter Reihenfolge eingebaut.
- Tacho einsetzen
- TID/MID anschließen
- Tacho festschrauben
- Blinker- und Wischerhebel einsetzen
- Lüftungsgehäuse rechts und links wieder einsetzen und festschrauben
- Lüftungsdüsen einsetzen
- Lichtschalter einsetzen
Zum Schluss die Batterie wieder anklemmen und fertig. Und hier das Ergebnis:
Kroatien 2004 – Trogir
Der zweite Urlaub in diesem Jahr führte uns nach Kroatien. Debby hatte übers Internet eine günstige Ferienwohnung gefunden. Weil es schon Nachsaison war hat die Wohnung für zwei Wochen nur 350 Euro gekostet.
Am 28.08.2004 haben wir uns um 2:30 Uhr auf den Weg gemacht. Über die Tauernautobahn, den Karawankentunnel, Ljubljana, Karlovac und Sibenik gings nach Trogir. Gegen 15 Uhr waren wir dann da. Die Wohnung haben wir fast auf Anhieb gefunden. Dann mussten wir nur noch den Vermieter
anrufen, welcher dann auch nach ca. einer halben Stunde da war. Aufgrund der Nachsaison und den dadurch leerstehenden Wohnungen haben wir sogar noch eine Bessere bekommen. Ganz oben im Haus und dazu noch ein Zimmer mehr als gebucht. Wir waren dann noch schnell was einkaufen, haben uns ein paar Spaghetti gekocht und sind dann um halb 8 ins Bett gefallen.
Am ersten Tag haben wir erstmal ein wenig die Gegend erkundet. Wir waren in Trogir frühstücken, haben noch ein paar Einkäufe erledigt und haben uns in der Touristen-Info über die Umgebung erkundigt. Abends waren wir dann noch in Trogir essen.
Den nächten Tag haben wir dann für die Strandsuche genutzt. Nach einigen Anläufen haben wir in Okrug Donji einen abgelegenen Strand gefunden. Schon ganz schön, aber noch nicht perfekt, daher sind wir am nächsten Tag mal in die andere Richtung gefahren. Hier glaubten wir schon das Ende der Insel erreicht zu haben, weil die Straße plötzlich in einem Schotterweg endete. Wir habens dann trotzdem riskiert und sind einfach den Schotterweg weitergefahren. Ganz am Ende haben wir dann doch noch unseren Traumstrand gefunden. Mit einem traumhaften Blick aufs Festland, nicht zu spitzem Kiesel und einer kleinen Bar. Gleich am ersten Tag, als wir gerade zum Kaffeetrinken in der Bar saßen, ist eine kleine Delfinfamilie vorbeigeschwommen. Ein tolles Erlebnis.
Am 02.09. waren wir in Split. Nach einem kleinen Frühstück an der Promenade haben wir die Altstadt besichtigt. Wir waren auf dem Glockenturm der Kathedrale Sveti Duje, von dem aus man einen wunderbaren Rundblick über die ganze Stadt hat. Anschließen waren wir noch am Plaža Bačvice, einem sehr schönen Sandstrand mitten in Split.
Am nächsten Tag sind wir durch Trogir gebummelt. Auf dem Markt haben wir Luftmatratzen und Tauchersachen gekauft. Dann waren wir wieder an “unserem” Strand.
Die nächsten Tage haben wir mit Strand und viel essen verbracht. Am 08.09. sind wir dann nochmal nach Split zu dem tollen Sandstrand gefahren.
An unserem vorletzten Tag haben wir dann noch eine kleine Stadtbesichtigung in Trogir gemacht, weil uns der Wind zu kalt war zum Baden. Den letzten Tag haben wir dann noch an dem schönen Strand in Slatine verbracht und dann hieß es auch schon wieder Sachen packen und ab nach Hause.
Ein wirklich sehr schönen Urlaub ging hier zu Ende. Wir hatten auch wirklich Glück mit dem Wetter. Als Urlaubsland ist Kroatien wirklich zu empfehlen und wir kommen gerne wieder.
Die restlichen Bilder gibts hier.
Ägypten 2004 – Hurghada
Im Mai 2004, nach den schriftlichen Prüfungen zum Fachinformatiker, gings “als Belohnung” 10 Tage nach Ägypten, genauer gesagt, nach Hurghada. Hier hatten wir im Albatros Beach Resort eingecheckt.
Die Hotelanlage war recht schön, riesiger Pool mehrere Restaurants und Bars, Billard-Tische und Geschäfte mittendrin. Wir hatten All Inclusive gebucht und so konnten wir nach belieben essen und trinken.
Unser erster Ausflug ging allerdings zur Apotheke. Uns hatte es beide erwischt. Lag wohl am Wasser.
Als es uns wieder besser ging haben wir uns für einen Schnuppertauchkurs angemeldet. Nach kurzer Einweisung konnten wir dann auch schon mit “schwerem Gerät” ins Wasser und eine kleine Runde nahe am Strand drehen. Ich fand es sehr interessant und auch gleichzeitig irgendwie komisch aus der Flasche zu atmen. Bisher war ich immer nur schnorcheln.
An einem weiteren Tag waren wir dann reiten. Wieder eine neue Erfahrung für mich. Debby kannte es schon. Zum Glück habe ich den “lahmsten Gaul” bekommen. Aber auch das war mir noch zu schnell und vor allem zu wackelig.
Naja, wieder eine Erfahrung mehr.
Für den letzten Urlaubstag hatten wir noch einen Schnorchelausflug gebucht. Der Ausflug mit dem Boot war richtig schön. Es gab zum Mittag gegrillten Fisch und wir haben 2 Stopps zum Schnorcheln gemacht. Leider war das Wasser für unseren Geschmack ein wenig zu kühl.
Alle Bilder gibts hier.


