Tag 5 in Rom: Petersdom, Trevibrunnen, Santa Maria degli Angeli e dei Martiri

4. Juli 2010 · Reisen und Ausflüge · 1667 Leser · Kommentar schreiben 

Unser 5. Tag beginnt etwas früher. Als erstes steht der Petersdom auf dem Programm und da wir in den letzten Tagen schon gesehen haben, wie lang die Schlange werden kann, wollen wir lieber etwas früher da sein. Kurz vor neun Uhr stehen wir in der noch recht kurzen Schlange vor den Sicherheitskontrollen. Es ist wie am Flughafen, man muss durch einen Metalldetektor und das Gepäck wird durchleuchtet. Nur, dass hier niemand auf die Monitore schaut. ;-) Egal, wir sind durch und steuern direkt auf den Eingang zum Aufstieg auf die Kuppel zu. Hier kann man sich entscheiden, ob man für den Aufzug extra zahlen möchte oder lieber den ganzen Weg zu Fuß zurück legt. Aber wir sind ja noch jung, also nehmen wir den Aufzug. Der Aufzug nimmt uns etwa die Hälfte des Weges ab. Bleiben aber immernoch 320 Stufen. Diese führen teils im Kreis, teils im Zickzack und auch ein kleines, atemraubendes Stück im Inneren, auf die 132 m hohe Kuppel. Der Ausblick ist, wie alles in Rom, gigantisch, atemberaubend und überwältigend. Da fehlen einem einfach die richtige Worte.

Der Abstieg fällt etwas leichter als der Aufstieg. Man kommt direkt im Innenraum des Petersdoms  raus und ist schon wieder überwältigt. Das nimmt einfach kein Ende hier. Aber das ist ja positiv. Wir versuchen also alles in uns aufzunehmen, was wirklich schwer fällt in diesen Dimensionen. Diese Kirche hat eine Grundfläche von 15000 m² und es haben ca. 20000 Menschen darin Platz. Man kann sich das kaum vorstellen, wenn man es nicht gesehen hat. Mit “offenem Mund” verlassen wir den Vatikan und laufen auf der von Mussolini geplanten Via della Conciliazione zur Engelsburg. Leider stehen wir hier vor verschlossenen Toren. Das ist immer das Problem im Urlaub. Man verliert völlig das Zeitgefühl. Heute ist natürlich Montag und da haben die Museen in Rom geschlossen.

Egal, dann machen wir das ein anderes Mal. Auf dem Programm für heute steht ja noch einiges. Wir gehen also über die Engelsbrücke und biegen dann nach links Richtung Osten ab. Wir trinken noch einen Caffè auf italienische Art: al banco – im stehen an der Bar. Nach dem Caffè gehen wir weiter durch die engen Gassen und kommen an einer riesigen Eisdiele vorbei. Da können wir natürlich nicht einfach weitergehen. Die Entscheidung fällt schwer, denn es gibt gezählte 120 verschiedene Sorten. Weiter gehts vorbei am Palazzo Montecitorio über die Piazza Colonna zum Trevi-Brunnen. Hier verweilen wir ein wenig. Wir werfen unsere Münzen in den Brunnen und machen uns dann wieder auf den Weg. Die nächste Station ist der Quirinalsplatz. Hier lassen wir uns auf der Treppe nieder und genießen die Aussicht auf die Stadt. Nachdem wir uns ein paar Minuten ausgeruht haben, gehen wir weiter auf der Via Quirinale über die Piazza dei Quattro Fontane zur Piazza Barberini. Wir suchen uns ein Lokal für’s Mittagessen. Die Empfehlung unseres Reiseführers hat heute leider Ruhetag. So nehmen wir in einem kleinen Café platz und essen wirklich schlechte Spaghetti alla carbonara.

Mehr oder weniger gestärkt gehen wir jetzt weiter zum Platz der Republik. Auf dem Weg kommen wir noch an der Kirche Santa Maria della Vittoria vorbei. Leider ist diese Kirche, wie so viele andere kleine Kirchen auch, um die Mittagszeit geschlossen. Bei der nächsten Kirche auf dem Programm kann uns das nicht passieren, sie ist groß und hat daher durchgehend geöffnet – die Kirche Santa Maria degli Angeli e dei Martiri. Sie wurde in den Ruinen der Diokletiansthermen errichtet und lässt einen sich vorstellen, welche Dimensionen die Badeanstalten von damals hatten.

Wir gehen noch weiter, denn ganz in der Nähe steht eine weitere Patriarchalbasilika – Santa Maria Maggiore. Diese ist leider geschlossen, so trinken wir noch einen Cappuccino mit Blick auf die Kirche. Es fängt an zu regnen, wir sind genug gelaufen für heute und fahren mit dem Bus vom Hauptbahnhof aus zurück in unser Bed & Breakfast. Am Abend gehen wir wieder ins Ristochicco essen.


Zusammenfassung und Karte:

  • ca. 12 km zu Fuß
  • 111 Euro ausgegeben
  • Sehenswürdigkeiten: Petersdom, Mark-Aurel-Säule, Trevi-Brunnen, Santa Maria degli Angeli e dei Martiri
  • weitere Bilder


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Tag 4 in Rom: Foro Romano, Colosseo, Therme di Caracalla

24. Juni 2010 · Reisen und Ausflüge · 1917 Leser · Kommentar schreiben 

Der 4. Tag unserer Rom-Reise steht ganz im Zeichen der Kultur. Wir fahren wie immer mit dem Bus zur Piazza Venezia und laufen von dort zum Eingang des Forum Romanum. Wir gönnen uns einen Audio-Guide und bereuen es schon beim Abholen. Wir müssen dafür einen Pfand hinterlegen, was bedeutet, dass wir wieder da raus müssen, wo wir rein sind. Egal, wir haben ja Urlaub und lassen uns nicht ärgern. Heute ist das Wetter auch richtig toll und so genießen wir es, durch die Altertümer zu laufen. Der Aufstieg auf den Palatin ist ein Muss, denn der Blick auf das Forum und die Stadt sind überwältigend.

Nach dem Abstieg gehen wir wieder Richtung Ausgang. Gleich gegenüber am Anfang der Via Cavour setzen wir uns in das 2. Restaurant (Ristorante Imperiale) und haben wieder mal Glück. Die Pizza schmeckt super und der Preis ist im Verhältnis zur Gegend um den Vatikan richtig günstig. Gestärkt gehen wir weiter zum Kolosseum. Da heute ein Fahrradfest ist, können wir mitten auf der Via dei Fori Imperiali laufen, welche für dieses Ereignis gesperrt wurde. Am Kolosseum können wir an der langen Besucherschlange vorbei gehen, da wir das Ticket vom Forum Romanum schon haben, welches auch für das Kolosseum gültig ist.

Nach dem Kolosseum fahren wir mit der U-Bahn eine Station zu den Caracalla-Thermen. Wir setzten uns im Schatten eines Baumes auf eine Bank und schauen auf die Außenmauern der Thermen. Es ist kaum vorstellbar, wie es zur Zeit von Kaiser Caracalla im 3. Jahrhundert hier aussah. Nach einer Weile gehen wir hinein und es wird immer schwerer sich das hier zur Blütezeit vorzustellen. Es ist einfach gigantisch.

Nach diesen Eindrücken gehen wir zu einer Bushaltestelle am Circus Maximus, welcher nach dem bisher Gesehenem kaum mehr Eindruck schinden kann. Wir fahren mit dem Bus wieder zur Piazza Venezia und von da weiter Richtung Vatikan.

Wir laufen noch etwas über 3 km auf der Suche nach einem funktionierenden Zigarettenautomaten, da Sonntags die Tabakläden in Italien leider nicht geöffnet sind. Egal, darauf kommt es auch nicht an. Am Abend gehen wir wieder nach Borgo zum Essen.

Zusammenfassung und Karte:

  • fast 14 km zu Fuß
  • 147 Euro ausgegeben
  • Sehenswürdigkeiten: Forum Romanum, Kolosseum, Caracalla-Thermen, Circus Maximus
  • weitere Bilder


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Tag 3 in Rom: San Pietro in Vincoli, Villa Celimontana, San Giovanni in Laterano

19. Juni 2010 · Reisen und Ausflüge · 959 Leser · Kommentar schreiben 

Unser 3. Tag in Rom beginnt leider sehr verregnet. So lassen wir uns Zeit, frühstücken gemütlich in unserem Zimmer und warten auf Besserung. Als es wieder etwas freundlicher aussieht, machen wir uns auf den Weg. Wir fahren wieder mit dem Bus zur Piazza Venezia. Von dort laufen wir an den Fori Imperiali entlang Richtung Kolosseum. Wir suchen die Kirche San Pietro in Vincoli und finden sie dann auch nach einem kleinen Umweg.

Wir gehen weiter vorbei an der Domus Aurea, welche leider geschlossen ist, in Richtung Celio, einem der sieben Hügel. Oben angekommen suchen wir den Eingang zur Villa Celimontana. Wir finden ihn schließlich und befinden uns plötzlich in einer ganz anderen Welt. Hier herscht Ruhe und die Vögel zwitschern. Irgendwie zwitschern die Vögel hier anders. Ein Blick in die Bäume und den Himmel verrät uns den Grund: Hier fliegen grüne Papageien umher. Angetan von dieser Tatsache schlendern wir weiter durch den Park und finden einen Springbrunnen, in dem Schildkröten schwimmen und sich am Rand des Beckens sonnen. Wir beschließen für uns, dass dies einer der schönsten Orte innerhalb von Rom sein muss.

Wir verlassen den Park und gehen weiter zur nächsten und letzten geplanten Station unseres heutigen Ausflugs – zur Basilica di San Giovanni in Laterano. Es ist die erste richtig große Kirche die wir in Rom sehen und es ist beeindruckend. Wir durchqueren die Kirche und besuchen auch den Kreuzgang, der auch als Museum fungiert und einer der schönsten Roms sein soll. Danach verweilen wir noch eine Weile auf den Stufen vor dem Seiteneingang und bestaunen den wohl größten Obelisken der Welt. Wir gehen um die Basilika herum zum Haupteingang und staunen nicht schlecht als wir diesen betrachten. Für heute soll es das gewesen sein. Wir gehen durch die Porta San Giovanni zur Bushaltestelle und fahren wieder in unser B&B.


Zum Abendessen soll es heute nach Trastevere gehen. Wir versuchen es mit dem Bus und gehen dann schließlich zu Fuß, als kein Bus kommt. Leider haben wir nicht bedacht, dass heute Samstag ist und so wie es uns vorkommt sind heute alle Römer nach Trastevere zum Essen gekommen. Nach einigen Runden ergattern wir endlich einen Platz in einem Restaurant auf der Piazza Santa Maria in Trastevere – leider. Die Bedienung ist die schlechteste aller Zeiten und wohl die schlechteste in ganz Rom, Italien, der Welt? Hier mal nur um es zu belegen ein paar Ausschnitte: Wir trinken Bier aus Weingläsern, der Nachbartisch hat eine Flasche Wein, aber keine Gläser, der Tisch auf der anderen Seite bekommt das Hauptgericht mit der Aussage, Vorspeisen sind aus, noch ein Tisch weiter bekommt Suppe und Pasta gleichzeitig, danach scheinen dann doch wieder Vorspeisen aufgetaucht zu sein und der Nachbartisch bekommt nach dem Hauptgericht nun auch noch die Vorspeise. Naja, wir haben Urlaub und versuchen uns nicht aufzuregen. Nach ein paar Stunden sind wir dann mit dem Essen endlich fertig und konnten bezahlen. Trinkgeld gab es dafür natürlich nicht, das bekommt jetzt die lebende Statue, die das den ganzen Abend mit angesehen hat.

Auf dem Rückweg kommt natürlich wieder kein Bus, wie sollte es auch anders sein. So machen wir noch einen kleinen Nachtspaziergang am Tiber entlang und fallen dann ziemlich geschafft ins Bett.

Zusammenfassung und Karte:

  • ca. 10 km zu Fuß
  • 77 Euro ausgegeben
  • Sehenswürdigkeiten: Kaiser Foren, San Pietro in Vincoli, San Giovanni in Laterano
  • weitere Bilder


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Tag 2 in Rom: Piazza Venezia, Pantheon, Piazza Navona, Campo de’ Fiori

12. Juni 2010 · Reisen und Ausflüge · 1566 Leser · 1 Kommentar 

am NationaldenkmalDen Tag beginnen wir mit einem Frühstück in einem nahe gelegenen Café. Es gibt Cappuccino und Tramezzini. Gestärkt packen wir unsere Koffer und bringen sie in unser eigentliches Bed & Breakfast. Unser Zimmer ist noch nicht fertig, so lassen wir unsere Koffer zurück und machen uns auf den Weg zur Bushaltestelle.

Piazza VeneziaDer Plan ist, irgendwie zur Piazza Venezia zu kommen. Leider haben wir keine Ahnung, welcher Bus dorthin fährt. An der Haltestelle sehen wir immernoch nicht richtig durch, aber da kommt auch schon ein Bus auf dem Pz. Venezia draufsteht – perfekt. Dort angekommen stehen wir vor dem nächsten Problem – wie kommen wir über die Straße? Keine Ampel in der Nähe, die Autos fahren in 4  oder 5 Spuren, ganz so klar ist das nicht. Es gibt einen Zebrastreifen, hmm, aber irgendwie hält keiner an. Das Beste ist wohl, sich an einen Einheimischen dranzuhängen. Und so schaffen wir es auch.

KapitolsplatzWir besteigen das Monumento Vittorio Emanuele II. Auch wenn es überhaupt nicht ins Stadtbild passt, ist es doch sehr beeindruckend. Aber am Besten ist der Blick von oben. Hier genießen wir einen Rundumblick über die ganze Stadt. Wieder unten angekommen besichtigen wir die gleich anschließende Kirche Santa Maria in Aracoeli. Wir gehen weiter zum Kapitolsplatz. Hier wollen wir natürlich das Kapitolsmuseum anschauen, aber irgendwie ist uns das zu teuer. Aufgrund einer Ausstellung kostet es fast doppelt so viel. Dann machen wir das einfach beim nächsten Rombesuch.

S. M. in AracoeliSo richtig wissen wir noch nicht wie wir weiter gehen sollen. In der einen Richtung sehen wir etwas, das antik aussieht, also gehen wir da hin. Es handelt sich dabei um das Marcellus-Theater. Von dort schlendern wir weiter durch das jüdische Viertel bis wir in der Nähe vom Largo di Torre Argentina wieder auf die Hauptstraße kommen. Es sieht nach Regen aus. In einem kleinen Laden kaufen wir 2 Schirme. Als wir wieder raus kommen, fängt es an zu regnen – gute Investition. Wir laufen weiter in Richtung Pantheon und finden es auch gleich. Leider ist die Hälfte hinter einem Gerüst versteckt. DerInnenraum des Pantheon Innenraum ist gigantisch, einfach überwältigend. Schade, dass die meisten Besucher scheinbar nicht kapiert haben, dass es sich um eine Kirche handelt und man da ruhig ist.

Piazza NavonaWir gehen weiter zur Piazza Navona. Hier der nächste Schock. Der Vierströmebrunnen ist hinter einem Bauzaun versteckt. Das ist nicht mein Tag. So mache ich nur einige Bilder durch ein paar dreckige Glasscheiben vom trockenen Brunnen. Noch ein Grund mehr, mal wieder her zukommen. ;-) Wir gehen weiter zur letzten Station unserer heutigen Tour – dem Campo de’ Fiori. Leider sind die meisten Stände schon abgebaut. Wir gehen noch ein kleines Stück weiter durch schöne enge Gassen und landen auf dem Corso Vittorio Emanuele, wo wir mit dem Bus wieder zu unserem B&B fahren.

Campo de FioriWir dürfen nun in unser endgültiges Zimmer. Das Problem ist scheibar noch nicht behoben. Der Klodeckel wackelt gefährlich. Man verspricht uns, das am nächsten Tag zu beheben. Das Zimmer ist recht klein, aber nicht schlechter als das oben. Wir packen in Ruhe aus und gehen dann wieder in Richtung Vatikan und Borgo. Gleich neben dem Restaurant von gestern nehmen wir wieder draußen Platz. Schon wieder ein gutes Restaurant namens Ristochicco. Recht klein und familiär geführt, aber ein sehr gutes Essen und eine nette Bedienung. Ich esse die bisher beste Lasagne meines Lebens.

Zusammenfassung und Karte:

  • ca. 9 km zu Fuß
  • 117 Euro ausgegeben
  • Sehenswürdigkeiten: Piazza Venezia, Monumento Vittorio Emanuele II, Kapitolsplatz, Marcellus-Theater, Pantheon, Piazza Navona, Campo de’ Fiori
  • weitere Bilder


Rom 2010 – Tag 2 auf einer größeren Karte anzeigen

Tag 1 in Rom: Anreise

6. Juni 2010 · Reisen und Ausflüge · 855 Leser · 1 Kommentar 

am Flughafen06.05.2010 – Der Tag beginnt bereits um 2:30 Uhr mit einem unsanften Weckerklingeln. Aber für Urlaub steht man doch gerne auf. Es fällt trotzdem schwer. Noch die letzten Sachen einpacken und ab gehts mit dem Auto zum Flughafen. Dort beginnt, im noch nicht so ganz wachen Zustand, die Parkplatzsuche. Bereits der 2. Parkplatz ist aber schon der Richtige. Ich hatte ein paar Tage vorher einen Platz mit Shuttleservice in der Nähe vom Flughafen reserviert. Ich denke das ist die beste und preiswerteste Variante ohne Stress in den Urlaub zu fliegen.

PetersplatzUnser Lufthansa Jumbolino hebt mit einer kleinen Verspätung ab und landet dann aber doch pünktlich in Rom. Allerdings ist auch hier das Wetter nicht so toll. Beim Landeanflug wechseln sich sonnige Abschnitte und heftiger Regen ab. Während wir auf unser Gepäck warten sehen wir überall Plakate von einem Bustransfer zum Hauptbahnhof für nur 8 Euro pro Person. Das versuchen wir doch mal. Vorm Terminal dauert es gar nicht lange und wir finden den Bus. Ist sogar noch recht leer. Aufgrund des starken Verkehrs brauchen wir aber 3 mal so lange wie mit dem Zug. Egal, wir sind eh so früh dran. Dann können wir vielleicht gleich in unser Zimmer.

Zimmer für die erste NachtIn der Nähe vom Hauptbahnhof essen wir unsere ersten Pizzastücke. Das hätten wir lassen sollen. Geschmeckt hat es zwar nicht, aber wir sind wenigstens satt geworden und machen uns auf den Weg zur U-Bahn. Wir fahren zur Station Ottaviano, da es die bei google-Maps eingezeichnete Station San Pietro noch gar nicht gibt. Den Rest gehen wir einfach zu Fuß, sind ja nur 1,5 km. Diese werden mit Koffern allerdings schnell ziemlich lang. Den ersten wow-Effekt erleben wir auf unserem Fußweg, der uns halb über den Petersplatz führt. Für einen kurzen Moment ist die Müdigkeit wie weggeblasen. Nun kann es ja auch nicht mehr weit sein, denn laut Beschreibung ist unser Bed and Breakfast nur 300 m vom Vatikan entfernt und zum Glück stimmt das auch. In unserem gebuchten Zimmer stimmt etwas mit dem Bad nicht und so ziehen wir für einen Tag im Stockwerk darüber ein. Gegen 13 Uhr fallen wir geschafft in das etwas kurze, aber durchaus bequeme Bett. Wir schlafen fast 3 Stunden, um dann etwas erholter die Umgebung zu erkunden.

Borgo Pio

Am Abend gehen wir wieder in Richtung Vatikan um uns ein Restaurant zu suchen. In der Borgo Pio werden wir fündig – Tre Pupazzi. Wir sitzen trotz der etwas kühlen Temperatur draußen und genießen unser erstes römisches, sehr gutes Essen.

Zusammenfassung und Karte:

  • ca. 7 km zu Fuß
  • 106 Euro ausgegeben
  • Sehenswürdigkeiten: Petersplatz
  • weitere Bilder


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