Festung Königstein
Letzte Woche waren wir bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen auf der Festung Königstein. Leider haben im Winterhalbjahr einige Ausstellungen geschlossen, dafür sind aber auch weniger Besucher unterwegs.
Tag 8 in Rom: Piazza Garibaldi, Mund der Wahrheit, Abreise
Unseren letzten Tag beginnen wir mit Packen. Die Laune ist schlecht, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen. Da unser Flug erst am späten Nachmittag geht können wir den Tag noch nutzen, um noch ein paar Sachen anzuschauen, die wir bisher nicht geschafft haben. Aber als erstes bringen wir noch die Postkarten zur vatikanischen Post, die eine Filiale direkt am Petersplatz hat. Da wir gerade hier sind besuchen wir auch noch den deutschen Friedhof, der sich links neben dem Petersdom befindet. Man muss dazu einfach die Schweizer Garde ansprechen (auf deutsch) und sagen wo man hin möchte.
Mit dem Bus fahren wir vom Terminal Gianicolo zur Piazza Garibaldi. Von hier hat man einen tollen Blick über Rom. Es ist einer der schönsten Ausblicke, wie wir finden. Mit dem Bus geht es dann weiter Richtung Trastevere. Hier steigen wir um, weil wir noch zum Mund der Wahrheit fahren wollen. Wie üblich stecken wir beide unsere Hand in den
Mund, aber es passiert nichts, Glück gehabt! Weiter geht es zu Fuß am Marcellus-Theater vorbei wieder ins jüdische Viertel, denn als wir hier waren sind wir am Schildkrötenbrunnen vorbei gelaufen. Diesen Besuch holen wir nun nach.
Das soll es nun mit den Sehenswürdigkeiten in Rom gewesen sein. Wir laufen über die Tiberinsel nach Trastevere und suchen uns ein letztes Mal ein Lokal zum Mittagessen.
Einfach um es mal gemacht zu haben, fahren wir noch 2 Stationen mit der Straßenbahn, um dann wieder mit dem Bus zum Gianicalo zu fahren.
In unserem B&B lassen wir uns ein Taxi rufen und machen uns mit unseren Koffern auf den Weg zum Flughafen, an dem wir viel zu früh ankommen. Noch ein letztes italienisches Bier und ab geht’s wieder nach Hause.
Zusammenfassung und Karte:
- ca. 8 km zu Fuß
- 92 Euro ausgegeben
- Sehenswürdigkeiten: Deutsche Friedhof, Piazza Garibaldi, Mund der Wahrheit, Schildkrötenbrunnen
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Tag 7 in Rom: Engelsburg, Spanische Treppe, Villa Borghese, Santa Maria Maggiore
Unser letzter kompletter Tag in Rom beginnt wieder mit einem Frühstück im Bett. Da uns inzwischen fast alles wehtut versuchen wir so wenig wie möglich zu laufen und fahren zwei Stationen Richtung Tiber mit dem Bus. Am Ufer entlang laufen wir zur Engelsburg und besichtigen diese. Die Aussicht von oben ist toll. Wir verweilen einen Moment auf der “Dachterrasse” und machen uns dann auf die Suche nach dem Café das im Reiseführer empfohlen wird. Wir finden es und ergattern noch einen der schönsten Plätze mit Aussicht auf den Petersdom. Nach einem gemütlich getrunkenen Cappuccino gehen wir weiter.
Ein kleines Stück nördlich überqueren wir den Tiber und laufen geradewegs auf die Spanische Treppe zu. So zumindest der Plan. Wir sind etwas überrascht als wir wieder an der Piazza Navona vorbeikommen. Aber wir haben Glück im Unglück, denn der Bauzaun um den Vierströmebrunnen wir gerade abgebaut und das Wasser läuft auch schon wieder. So haben wir auch das noch genießen können.
Mit angepasster Route gehen wir nun zur Spanischen Treppe. Unterwegs genehmigen wir uns noch ein etwas teureres zweites Frühstück. Die Treppe und der Platz davor ist voller Menschen und so hat auch die Spanische Treppe nicht die Wirkung, die man von Postkarten her vermuten könnte.
Schön ist es trotzdem und so setzen wir uns für eine Weile auf die Treppe und beobachten die Menschen und das Geschehen. Oben angekommen laufen wir weiter zur Villa Borghese. Da wir, wie erwähnt, schon recht geschafft sind, kommt uns die ankommende Bimmelbahn gerade recht. Wir drehen eine große Runde und so haben wir ohne viel Anstrengung fast den ganzen Park gesehen. Wir steigen in der Nähe der Aussichtsterrasse oberhalb der Piazza del Popolo aus und genießen die Aussicht von selbiger.
Auf der Piazza del Popolo findet oder fand ein Polizeifest statt (jedenfalls ist alles zugestellt) und die Kirche Santa Maria del Popolo ist wie zu erwarten um die Mittagszeit geschlossen. So bleibt uns nur auf deren Stufen zu sitzen. Nachdem wir uns ein wenig erholt haben gehen wir über den Platz zur Via del Corso und warten auf einen Bus der uns zur Piazza Venezia bringt und von dort weiter zur Basilika Santa Maria Maggiore. Auf dem Rückweg essen wir noch ein paar leckere Pizzastücke ganz in der Nähe von unserem B&B. Dann meint es das Wetter nicht mehr gut mit uns und wir müssen im strömenden Regen mit Schirmen zum Essen gehen und dieses Mal auch drinnen sitzen.
Zusammenfassung und Karte:
- ca. 9 km zu Fuß
- 135 Euro ausgegeben
- Sehenswürdigkeiten: Engelsburg, Vierströmebrunnen, Spanische Treppe, Villa Borghese, Piazza del Popolo, Santa Maria Maggiore
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Tag 6 in Rom: Vatikanische Gärten, Vatikanische Museen, San Paolo fuori le Mura
Der 6. Tag in Rom beginnt wieder etwas früher. Wir haben für 10 Uhr eine Führung durch die Vatikanischen Gärten gebucht. Die Führung beginnt im Vatikanischen Museum. Zum Glück können wir an der um die Zeit schon langen Schlange vorbei gehen. Wir haben Glück mit unserem Guide. Sie vertritt eine Freundin und redet keine auswendiggelernten Texte runter, sonder weiß worüber sie spricht. So wird der Besuch der Vatikanischen Gärten zu einem Erlebnis.
Nach einem 2 stündigen Spaziergang sind wir wieder am Ausgangspunkt und können uns nun noch die Museen des Vatikans ansehen. Leider haben wir nicht die Möglichkeit uns die Ausstellungsstücke in Ruhe anzusehen, denn wir werden einfach mit der Masse durchgeschoben und so rauscht eines der größten und wichtigsten Museen der Welt einfach an uns vorbei. Das Ganze gipfelt in der wohl bekanntesten Kapelle der Welt, der Sixtinischen Kapelle.
Leider verliert auch dieser schöne Ort völlig an Glanz, weil einfach viel zu viele Menschen auf einem kleinen Fleck sind. Schade.
Wir gehen wieder Richtung Borgo und kaufen uns in einer Rosticceria 2 Stück Lasagne “to go” und essen diese an der Via della Conciliazione. Nachdem wir schon so viel gelaufen sind, entschließen wir uns, erstmal auf unser Zimmer zu gehen und uns ein wenig auszuruhen.
Etwas erholt und frisch geduscht fahren wir mit dem Bus zu einer weiteren Patriarchalbasilika: San Paole fuori le Mura. Diese Kirche beeindruckt uns schon von Außen. Die Sonne steht bereits sehr tief und lässt die Kirche in einem goldenen Schein erstrahlen. Wir laufen drumherum zum Vordereingang und betreten die Kirche. Es findet gerade ein Gottesdienst statt. Der Gesamteindruck dieser Kirche wirkt stimmig. Der kleine Chor singt während wir durch die riesigen, menschenleeren Räume schlendern. Für mich damit die schönste Kirchenerfahrung in Rom.


Danach fahren wir mit dem Bus wieder zur Tiberinsel, laufen darüber und schlendern durch Trastevere. Hier entscheiden wir uns diesmal für ein empfohlenes Restaurant aus dem Reiseführer. Wir haben Glück und bekommen einen Platz. Wir teilen uns eine Portion Torteloni al Ragu als Vorspeise. Debby nimmt ein Steak und ich entscheide mich für das Kaninchen. Es schmeckt richtig gut, aber für den Preis ist es doch etwas klein. Dafür genehmigen wir uns auf dem Heimweg noch ein leckeres Eis und fallen geschafft ins Bett.
Zusammenfassung und Karte:
- ca. 12 km zu Fuß
- 108 Euro ausgegeben
- Sehenswürdigkeiten: Vatikanische Gärten, Vatikanische Museen, Sixtinische Kapelle, San Paolo fuore le Mura
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Tag 5 in Rom: Petersdom, Trevibrunnen, Santa Maria degli Angeli e dei Martiri
Unser 5. Tag beginnt etwas früher. Als erstes steht der Petersdom auf dem Programm und da wir in den letzten Tagen schon gesehen haben, wie lang die Schlange werden kann, wollen wir lieber etwas früher da sein. Kurz vor neun Uhr stehen wir in der noch recht kurzen Schlange vor den Sicherheitskontrollen. Es ist wie am Flughafen, man muss durch einen Metalldetektor und das Gepäck wird durchleuchtet. Nur, dass hier niemand auf die Monitore schaut.
Egal, wir sind durch und steuern direkt auf den Eingang zum Aufstieg auf die Kuppel zu. Hier kann man sich entscheiden, ob man für den Aufzug extra zahlen möchte oder lieber den ganzen Weg zu Fuß zurück legt. Aber wir sind ja noch jung, also nehmen wir den Aufzug. Der Aufzug nimmt uns etwa die Hälfte des Weges ab. Bleiben aber immernoch 320 Stufen. Diese führen teils im Kreis, teils im Zickzack und auch ein kleines, atemraubendes Stück im Inneren, auf die 132 m hohe Kuppel. Der Ausblick ist, wie alles in Rom, gigantisch, atemberaubend und überwältigend. Da fehlen einem einfach die richtige Worte.
Der Abstieg fällt etwas leichter als der Aufstieg. Man kommt direkt im Innenraum des Petersdoms raus und ist schon wieder überwältigt. Das nimmt einfach kein Ende hier. Aber das ist ja positiv. Wir versuchen also alles in uns aufzunehmen, was wirklich schwer fällt in diesen Dimensionen.
Diese Kirche hat eine Grundfläche von 15000 m² und es haben ca. 20000 Menschen darin Platz. Man kann sich das kaum vorstellen, wenn man es nicht gesehen hat. Mit “offenem Mund” verlassen wir den Vatikan und laufen auf der von Mussolini geplanten Via della Conciliazione zur Engelsburg. Leider stehen wir hier vor verschlossenen Toren. Das ist immer das Problem im Urlaub. Man verliert völlig das Zeitgefühl. Heute ist natürlich Montag und da haben die Museen in Rom geschlossen.
Egal, dann machen wir das ein anderes Mal. Auf dem Programm für heute steht ja noch einiges. Wir gehen also über die Engelsbrücke und biegen dann nach links Richtung Osten ab. Wir trinken noch einen Caffè auf italienische Art: al banco – im stehen an der Bar. Nach dem Caffè gehen wir weiter durch die engen Gassen und kommen an einer riesigen Eisdiele vorbei.
Da können wir natürlich nicht einfach weitergehen. Die Entscheidung fällt schwer, denn es gibt gezählte 120 verschiedene Sorten. Weiter gehts vorbei am Palazzo Montecitorio über die Piazza Colonna zum Trevi-Brunnen. Hier verweilen wir ein wenig. Wir werfen unsere Münzen in den Brunnen und machen uns dann wieder auf den Weg. Die nächste Station ist der Quirinalsplatz. Hier lassen wir uns auf der Treppe nieder und genießen die Aussicht auf die Stadt. Nachdem wir uns ein paar Minuten ausgeruht haben, gehen wir weiter auf der Via Quirinale über die Piazza dei Quattro Fontane zur Piazza Barberini. Wir suchen uns ein Lokal für’s Mittagessen. Die Empfehlung unseres Reiseführers hat heute leider Ruhetag. So nehmen wir in einem kleinen Café platz und essen wirklich schlechte Spaghetti alla carbonara.
Mehr oder weniger gestärkt gehen wir jetzt weiter zum Platz der Republik. Auf dem Weg kommen wir noch an der Kirche Santa Maria della Vittoria vorbei. Leider ist diese Kirche, wie so viele andere kleine Kirchen auch, um die Mittagszeit geschlossen. Bei der nächsten Kirche auf dem Programm kann uns das nicht passieren, sie ist groß und hat daher durchgehend geöffnet – die Kirche Santa Maria degli Angeli e dei Martiri. Sie wurde in den Ruinen der Diokletiansthermen errichtet und lässt einen sich vorstellen, welche Dimensionen die Badeanstalten von damals hatten.
Wir gehen noch weiter, denn ganz in der Nähe steht eine weitere Patriarchalbasilika – Santa Maria Maggiore. Diese ist leider geschlossen, so trinken wir noch einen Cappuccino mit Blick auf die Kirche. Es fängt an zu regnen, wir sind genug gelaufen für heute und fahren mit dem Bus vom Hauptbahnhof aus zurück in unser Bed & Breakfast. Am Abend gehen wir wieder ins Ristochicco essen.
Zusammenfassung und Karte:
- ca. 12 km zu Fuß
- 111 Euro ausgegeben
- Sehenswürdigkeiten: Petersdom, Mark-Aurel-Säule, Trevi-Brunnen, Santa Maria degli Angeli e dei Martiri
- weitere Bilder
Rom 2010 – Tag 5 auf einer größeren Karte anzeigen










