Streetview mal anders
Heute habe ich mal wieder etwas mit Zeitraffer gearbeitet. Genauer gesagt, habe ich die Kamera auf dem Weg zum Einkaufen einfach am Beifahrersitz befestigt und die Fahrt im Abstand von 3 Sekunden fotografisch festgehalten.
Die Kamera habe ich mit meinem Gorilla-Pod und kleinem Kugelkopf an die Lehne des Beifahrersitzes geklemmt (ähnlich wie im Bild rechts zusehen), ausgerichtet und in der Zeitautomatik auf Blende 10 gestellt. Weil es heute etwas duster ist, habe ich noch Auto-ISO eingestellt.
Meinen programmierbaren Fernauslöser habe ich anfangs auf 5 Sekunden eingestellt und später auf 3 Sekunden. Ich denke die 3 Sekunden waren auf jeden Fall besser, aber das nächste mal werde ich noch 2 Sekunden ausprobieren.
In Picasa habe ich dann daraus einen Film gemacht. Hier mit 1/8 Sekunde. Das fand ich die beste Mischung aus Geschindigkeit und flüssigem Ablauf. Und hier nun das fertige Filmchen aus 550 Einzelbildern:
Streetview mal anders from Enrico Weinhold on Vimeo.
Dubrovnik: Panoramen
Wie einige aufmerksame Leser bestimmt schon festgestellt haben, mag ich Panoramen sehr gerne und ich habe auch in Dubrovnik einige gemacht, die nun hier vorgestellt werden.
Blick von unserer Terrasse:
Blick aus dem Ethnografischen Museum über die Altstadt:
Zwei Panoramen von der Festung Lovrjenac aus:
Die beiden folgenden Bilder gehören eigentlich zusammen und zeigen unsere Terrasse. Leider wollte mein Programm die Bilder nicht zusammen fügen, wahrscheinlich weil die Helligkeit so unterschiedlich ist:
Und zum Schluss nochmal die Altstadt von unserer Terrasse aus:
Ein bisschen Frühling
Nachdem bei uns in Bayern der Frühling auch schon ein paar Tage angekommen ist und am Sonntag schönes Wetter war, konnte ich ein paar schöne Krokusse fotografieren. Und ohne viele Worte gibts hier die Bilder:
Panorama erstellen
Da ich gestern noch ein tolles Programm zum Erstellen von Panoramen gefunden habe, möchte ich nun mal den gesamten Prozess von den Aufnahmen bis zum fertigen Panorama vorstellen.
Die Aufnahmen
Als erstes sollte man eine feste Belichtung ermitteln, dass macht es beim Zusammenfügen erheblich einfacher, da es keine sichtbaren Übergänge geben wird. Dazu muss man als zuerst einen guten Mittelwert für Blende und Belichtungszeit ermitteln. Am besten man benutzt die Zeitautomatik der Kamera, stellt einen relativ großen Blendenwert ein (Blende 10 hat bei mir gereicht um alles scharf zu bekommen) und schaut dann mit halb gedrücktem Auslöser wie sich die Belichtungszeiten verändern. Man nimmt dann einfach den Wert der in der Mitte zwischen maximaler und minimaler Belichtungszeit liegt und stellt diesen im manuellen Modus der Kamera ein. Wer es ganz genau machen will, kann auch noch den Weißabgleich auf einen manuellen Wert stellen. Man sollte auch darauf achten, dass das Wetter nicht zu wechselhaft ist, denn das würde zu Über-/Unterbelichtung einiger Aufnahmen führen.
Ob man nun von rechts nach links oder umgekehrt, Hoch- oder Querformat fotografiert ist eigentlich egal, wichtig ist nur, dass man die Bilder genügend überlappt. So ca. 20 – 25 % sollten reichen, damit die Software alles automatisch zusammenfügen kann. Wenn man ein Stativ besitzt, sollte man es an dieser Stelle unbedingt einsetzen.
Bearbeitung
Nun kommen wir zum spannenden Teil. Wenn man beim Fotografieren alles richtig gemacht hat, sollte das nun aber kein Problem mehr darstellen.
Programme die Panoramen erstellen gibt es viele. Wer Photoshop besitzt, kann das natürlich auch benutzen. Hier findet man es unter Datei – Automatisieren – Photomerge. Für Windows-Benutzer gibt es direkt von Microsoft ein Tool, welches auf sehr einfache Art ein Panorama zusammen fügt. Es nennt sich Image Composite Editor und kann hier heruntergeladen werden. Einmal installiert, braucht man nur noch die entsprechenden Bilder ins Fenster ziehen und den Rest erledigt das Programm. Für Open-Source-Freunde oder auch Linux-Benutzer gibt es ein Programm namens Hugin. Das Programm ist sehr mächtig, dafür aber auch um einiges komplizierter in der Bedienung. Mit dem Assistenten habe ich dort auch schon ein paar gute Ergebnisse erzielt.
Zum Abschluss kann man das fertige Panorama noch im Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl zuschneiden und Kontrast, Helligkeit und sonstiges anpassen.
Wer einmal mit den Programmen spielen will, kann gerne die von mir gemachten Bilder verwenden. Natürlich nur für private Zwecke. Hier gibt es die 6 Bilder als zip-Datei zum Download.
Über einen Kommentar, Eure Erfahrungen oder Verbesserungsvorschläge würde ich mich sehr freuen.
Orchideen und Panorama
Übers Wochenende habe ich mal wieder eine kleine Deutschlandtour gemacht und die Verwandtschaft besucht. In Berlin war ich am Freitag in den Gärten der Welt. Leider war das Wetter ziemlich grau, so dass ich keine guten Außenaufnahmen machen konnte. Dafür sind mir im Balinesischen Garten ein paar schöne Orchideen vor die Linse gesprungen. Der Balinesische Garten ist eigentlich ein großes Gewächshaus, in dem umgeben von balinesischen Hütten und Figuren jede Menge Orchideen blühen:
Am Sonntag war ich dann noch in der Sächsischen Schweiz unterwegs. Genauer gesagt auf dem Großstein. Von da hat man eine tolle Aussicht über das gesamte Kirnitzschtal:
