Retroadapter: Kleiner Ring mit großer Wirkung
Zu Weihnachten habe ich einen Retroadapter (auch Umkehrring oder Retroring genannt) geschenkt bekommen. Dieser Ring ermöglicht, dass man das Objektiv umgekehrt an der Kamera anschließen kann. Klingt komisch, aber das Ergebnis sind tolle Makroaufnahmen. Grob überschlagen, müsste dabei ein Abbildungsmaßstab bis ca. 3:1 möglich sein. Bei meiner EOS 450D funktioniert dann sogar noch die Belichtungsautomatik. Allerdings lässt sich die Blende nicht mehr einstellen. Hierbei hilft ein kleiner Trick: Man muss an der Kamera, wenn das Objektiv noch richtig drauf ist, eine große Blendenzahl einstellen, dann die Abblendtaste drücken und gleichzeitig das Objektiv abdrehen.
So erhält man beim Fotografieren eine größere Schärfentiefe. Ob das dem Objektiv bzw. der Kamera schadet weiß ich natürlich nicht, also macht das besser nicht nach und wenn dann auf eigene Gefahr.
Eine weitere notwendige Vorraussetzung ist ein Stativ und ein Fernauslöser. Aus der Hand hat man hier keine Chance.
Bisher habe ich noch kein überragendes Motiv gefunden, aber ich werde weiter die Augen offen halten und die weiteren Makroaufnahmen hier veröffentlichen. Vorerst gibt es mal die ersten Versuche:
Kommentare
5 Kommentare zu “Retroadapter: Kleiner Ring mit großer Wirkung”
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[...] Projekt 52 ist Zeit. Zu diesem Thema habe ich noch eine schöne Makroaufnahme, die ich mit einem Umkehrring gemacht habe. Die Aufnahme zeigt den Ausschnitt einer [...]
Also das man ein Objektiv umgekehrt auf die Kammera anschließen kann habe ich ehrlich gesagt nicht gewusst, jedenfalls sind die paar kostproben sehr gut geworden, wirklich super.
Mich hätte noch interessiert welches Objektiv du da verwendet hast.
Lg,
Rewolve44
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Stimmt, ganz vergessen mit hinzuschreiben. Ich habe das Kit-Objektiv, also das EF-S 18-55 IS, verwendet.
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Hallo Enrico, gratuliere zum Retroadapter, das kleine Ding kann aus einem Kit-Objektiv wirklich viel herausholen. Ich habe mir vor langer Zeit auch einen gekauft, nun muss ich aber noch einen Adapter zwischenschrauben, damit die Filtergewinde passen, vorher 58mm jetzt 72mm. Naja, man kann nicht immer alles haben
Als nächstes werde ich mir wohl einen makroschlitten besorgen, damit man eine feinere Einstellung machen kann, denn nur mit dem Stativ ist es immer noch zu wacklig.
Gruß, Lutz
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Hallo Lutz,
vielen Dank. An einen Makroschlitten hab ich auch schon gedacht. Mal sehen, müsste mal gucken, was die kosten.
LG, Enrico
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